Erfolge
und Neuigkeiten

Wir stellen Ihnen hier Erfolge vor
sowie interessante Neuerungen zu allen wichtigen rechtlichen Themen.

Unsere Mandantin erlitt während einer Hüft-OP Verbrennungen 3. Grades sowie durch eine Nervschädigung eine Fußheberschwäche aufgrund eines Lagerungsschadens. Zudem erfolgte die Aufklärung über die Risiken, welche mit der Hüft-OP einhergingen 10 Tage postoperativ. Das Krankenhaus regulierte den Schaden mit einer Vorschusszahlung von 1.000,00 € und bot über die Versicherung weitere 4.000,00 € zur gesamten Regulierung des gesamten Schadens an. In dieser Situation wandte sich die Mandantin an uns und bat um Überprüfung der angebotenen Schmerzensgeldzahlung.

Nach Überprüfung und Sichtung sämtlicher Behandlungsunterlagen nahmen wir Kontakt zu der Versicherung des Krankenhauses auf und konnten letztlich eine Gesamtsumme von 16.000,00 € für unsere Mandantin erstreiten. Häufig sind die angebotenen Schmerzensgeld- und Schadensersatzzahlungen, die von Ärzten oder Krankenhäusern zur endgültigen Regulierung angeboten werden, nicht ausreichend. Eine Prüfung der angebotenen Summen durch unsere Kanzlei kann daher häufig lohnen. Die Kosten für unsere Einschaltung übernahm letztendlich die Versicherung natürlich auch, so dass unserer Mandantin durch unsere Einschaltung überhaupt keine Kosten entstanden waren.

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Unsere Mandantin erlitt durch einen Sturz eine Oberschenkelfraktur, sodass eine Reposition operativ erfolgen müsste. Nach dem stationären Aufenthalt erfolgte im Anschluss ein Aufenthalt in einer Rehaklinik. Dort kam es zu einer Dislokation, sodass es zurück zu der stationären Aufnahme kam. Es erfolgte dann ein Revisionseingriff mit der Reposition. Hierbei wurde ein deutliches Serum im Bereich des großen Wundgebietes bereits beschrieben. Intraoperativ entnommene Abstriche ergaben bakteriologisch den Nachweis von Enterobacter Cloacae und das Vorliegen einer tiefen Infektion mit Kontamination der Implantate ebenfalls mit Enterobacter Cloacae. Das Gericht sah es entsprechen des gerichtlichen Sachverständigengutachtens als ärztlichen Behandlungsfehler an, mit der Revisionsoperation so lange zugewartet zu haben.

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Der Bundesgerichtshof (BGH) hat unsere Rechtsansichten erneut bestätigt. Wir freuen uns über einen Erfolg für unseren Mandanten. Wir war die Vorgeschichte? Wir hatten in einem laufenden Verfahren von unserer Mandantin erfahren, dass es möglicherweise einen weiteren erheblichen Behandlungsfehlervorwurf gäbe. Wir haben daraufhin einen Antrag auf Einholung eines weiteren Gutachtens von einem Pathologen gestellt. Das Landgericht Kiel und auch das Oberlandesgericht Schleswig hatten diesen Antrag abgewiesen. Der BGH hat nun unsere Rechtsansicht dazu bestätigt.

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